Urlaub: Einreisebestimmungen, Prophylaxe und co

Die Zeit des Sommerurlaubs steht vor der Tür.
Für viele Tierbesitzer ist der Urlaub nur Entspannung wenn der geliebte Vierbeiner mit zum Tapetenwechsel darf. Es ist ja auch zu schön den Hund beim Baden im Meer oder Wandern in den Bergen an seiner Seite zu haben. Doch damit die Urlaubsfreude nicht getrübt wird, gibt es im Vorfeld einige Dinge zu beachten, vor allem wenn das Reiseziel außerhalb Deutschlands liegt, insbesondere im Mittelmeerraum.


Barny hat seinen Koffer schon gepackt, auf was er alles achten musste, dass erfahren Sie im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Einreisebestimmungen

Grundvoraussetzung für eine Reise ins Ausland ist, dass der Hund bzw die Katze gechipt ist, einen EU-Heimtierausweis besitzt, indem eine gültige Tollwutimpfung eingetragen ist, da es sonst beim Grenzübergang zu schwerwiegenden Problemen kommen kann.
Sollte das Gültigkeitsdatum der Tollwutimpfung überschritten sein, oder der Heimtierausweis erst noch ausgestellt werden müssen, beachten sie bitte dass die neue Impfung erst nach 21 Tagen an den Grenzen anerkannt wird!
Also bitte diesen Zeitraum rechtzeitig mit einplanen.
Weiterhin hat jedes Land eventuell noch eigene zusätzliche Bestimmungen für die Einreise von Heimtieren bezüglich bestimmter Rassen, Entwurmungen etc.

Ganz wichtig ist bei einer Reise in die Türkei oder einem anderen nichtgelisteten Drittland, bzw bei der Wiedereinreise nach Deutschland eine Tollwuttiterbestimmung.
Vor einer Reise in entsprechende Länder ist eine Vorbereitungszeit von mindestens 3 Monaten, besser noch 6 Monaten, vor Ausreise aus Deutschland notwendig, da das Procedere bei eventuell nicht ausreichendem Tollwuttiter bzw. Tollwutschutzimpfung langwierig sein kann.

Genauere Einzelheiten zur Aus- und Einreise zu Ihrem Urlaubsland finden Sie auf der Internetseite der jeweiligen Botschaft des Landes oder zusammengestellte Informationen unter
www.petsontour.de

 

Die Fahrt/ der Flug

Die Autofahrt:

Einige kleine Dinge sind zu beachten, die aber vielleicht aus dem Alltag schon Routine sind, je nachdem wie oft Ihr Haustier mit im Auto fährt.
Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken zur Sicherung im Auto: Anschnallen mit Transportgeschirr oder eine Transportbox, an die Ihr Tier idealerweise schon einige Wochen vorher gewöhnt werden sollte.
Bei der Reise-Zeitplanung bitte Zeit einplanen für kurze Gassi-Pausen, vorab vielleicht schon Rastplätze mit Verbindung ins Grüne raussuchen.
Hat Ihr Hund Probleme mit Reiseübelkeit oder ist bei der Autofahrt sehr aufgeregt sprechen Sie uns an, wir werden zusammen ein geeignetes Präparat für sie finden.

Der Flug:

Hier sind die Bestimmungen von jeder Fluggesellschaft eventuell leicht unterschiedlich. Deswegen besprechen Sie die genauen Beförderungsbedingungen am besten mit Ihrer gebuchten Fluggesellschaft.

Für weitere Informationen helfen wir Ihnen gerne weiter.

Die gefürchteten „Mittelmeerkrankheiten“

Je nach Reiseziel gibt es andere über dort lebende Zecken und Mücken übertragbare Erkrankungen als es in Deutschland gibt.

Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose, Hepatozoonose, Anaplasmose und Herzwürmer sind sehr ernstzunehmende gefährliche Erkrankungen, die zum Teil nicht mehr heilbar sind und auch lange Inkubationszeiten haben können.
Da es zur Zeit nicht gegen alle Krankheiten Impfungen gibt sind Prophylaxemassnahmen das A und O.
Da diese Erkrankungen über Vektoren übertragen werden (einheimische Zecken und Mückenarten) ist es besonders wichtig seinen Hund mit geeigneten Präparaten zu schützen.
Weiterhin ist es empfehlenswert den Hund mehrfach täglich nach Zecken abzusuchen.

Die Leishmaniose - übertragende Sandmücke fliegt in der Dämmerung und Nachts, sticht vorwiegend draussen schlafende Tiere, meidet geschlossene Räume, und ist eher jenseits der Küstenregionen aktiv.
Trotz geeigneten Spot-ons mit Repellenteffekt sollten sie darauf achten, dass ihr Hund nicht draussen schläft und die Fenster mit Mückennetzen versehen.

Auch wenn alle Prophylaxemassnahmen Anwendung finden besteht die Gefahr einer Infektion; die beste Prophylaxe ist also immer noch seinen Hund nicht mit in die Mittelmeerregion zu nehmen.
 

 

Zusammengefasst vergessen Sie in der Hektik der Reiseplanung nicht eine kurze Vorstellung bei uns – damit wir zusammen die für Ihre geplante Reise individuellen Vorsorgemassnahmen treffen und eine kleine Reiseapotheke zusammenstellen können.

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