Beschäftigung für Tiger aller Art Teil2

 

Beschäftigung für Tiger aller Art Teil 2

Das Fummelbrett – kommerziell gekauft oder selber gebastelt?

 

Nachdem wir im ersten Teil erläutert haben, wie das Spiel- und Lernprinzip „Fummelbrett“ funktioniert gehen wir nun auf die verschiedenen Möglichkeiten und Varianten eines Fummelbrettes ein.
Die grundsätzlichen Unterschiede liegen in einem herkömmlich gekauften Fummelbrett aus einem entsprechenden Handel oder einem selbstgebastelten aus Haushaltsutensilien ect.

Vor- und Nachteile, sowie weitere Überlegungen werden nun im folgenden erläutert.

Ein herkömmlich gekauftes Fummelbrett liegt preislich meist zwischen 20 und 40 €, je nach Ausführung, Spielvariablen bzw. -erweiterungen und Verarbeitung.
Darauf achten sollte man, dass das Spielbrett aus Plastik und zumindest teilweise zerlegbar ist (eins der Vorteile eines gekauften Brettes) damit man es einfach unter heißem Wasser bzw. teilweise auch in der Spülmaschine reinigen kann. Auch sind Plastikfummelbretter meist sehr viel stabiler und robuster als z. B. selbstgebastelte Fummelvarianten aus Pappe oder Karton, dass vielen „gröberen“ Spielern entgegenkommt.

Ein eindeutiger Nachteil entsprechender Bretter ist die Variantenarmut. Ein gekauftes Fummelbrett bietet recht wenig „Neues“, sind die vorhandenen Aufgaben mehrmals vom Spieler erfolgreich gelöst worden. Natürlich können diese Bretter weiter benutzt werden, solange sie den Spielern noch Freude bereiten und den Anreiz bieten bespielt zu werden. Eventuell finden sich auch noch Möglichkeiten, die fest bestehenden Aufgaben mit eigenen Materialien noch zu erweitern (z.B. in ein Gefäß einen Spielball auf das Leckerchen legen, das Gefäß mit einem Stück Karton abdecken, das Spielbrett in einen großen Karton stellen, etc) um den Spielspass und die Aufgabenvielfalt zu erhalten.

 

Ein großer Vorteil eines selbstgebastelten Fummelbretts ist eindeutig die genaue Anpassung des Brettes an die Lernstufe der jeweiligen Katze und die Gegebenheiten der Räumlichkeiten. Weiterhin lässt sich das selbstgebastelte Brett individuell verändern, erweitern, vereinfachen usw. Es können verschiedenste Materialien mit eingebaut werden. Von Holz, über Karton, Plastik oder Naturmaterialien (auf Giftigkeit achten!). Es können stehende, liegende und auch hängende Varianten des Bretts angefertigt werden.
Zum Beispiel ein Setzkasten hinter dem Kratzbaum an der Wand befestigt, in dem einzelne Leckerchen liegen.
                          
Oder ein ganz normales Holzbrett (im Bauhaus für ein paar Euro erhältlich) auf dem mit einer Heissklebepistole einzelne Elemente aufgeklebt werden wie Becher oder kleine Dosen (Achtung, dass durch die Hitze der Becherboden nicht schmilzt!), selbst kleine Schubladenelemente werden gern bespielt (siehe Foto).

Anzuchttöpfe können „richtig“ oder „verkehrt herum“ als Fummelelement eingebaut werden, Plastikschraubverschlüsse von Flaschen aufgeklebt, Gardinenringe als Erschwernis in Becher über das Leckerchen gefüllt werden, Papiertuchrollen, Toilettenpapierrollen, dem Erfindungsreichtum sind kaum Grenzen gesetzt.
Bauklötze können so in einem richtigen Abstand zueinander angeordnet werden, dass ein „Pfotenlabyrinth“ entsteht. So muss die Katze mit ihrer Pfote in die Lücke zwischen den Bauklötzen das Leckerchen herauspföteln.

 

Da eine Reinigung des selbst gebastelten Fummelbrettes mit heißem Wasser meist nur bedingt möglich ist, ist es aus hygienischen Gründen unerlässlich, regelmäßig Elemente auszutauschen.

Auf der Internetseite http://www.katzenfummelbrett.ch/ finden Sie viele weitere Informationen, Ideen und Anregungen sowie verschiedene Bauanleitungen und Erfahrungen rund um das Thema „Fummelbrett“

Wir wünschen Ihnen und Ihren Tigern eine Menge Spass und viele wunderbare Spielstunden! :)

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